Buchmacherei Berlin: Traditionelles Handwerk in der Hauptstadt

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Damit ist es das größte Bestattungsunternehmen im Westen Venezuelas.

Veranstaltung Typische Wettmöglichkeiten Buchmacher (Beispiel)
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ISTAF (Leichtathletik) Sieger 100m, Weite Stabhochsprung Oddset
Berliner Wahl Stärkste Partei, Koalitionsaussagen Spezialisierte politische Wettbörsen
Berlin International Film Festival (Berlinale) Gewinner Goldener Bär, bester Schauspieler Internationale Anbieter

In der breiten Öffentlichkeit machte sich Cecosesola erstmals im Jahre 1974 einen Namen.

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Da die privaten Transportunternehmen von Barquisimeto Druck machten, die staatlich regulierten Fahrpreise zu erhöhen, gründeten die Cooperativistas nach einer kurzen Phase des Protestes ihre eigene Buslinie SCT (Servicio Cooperativo de Transporte).

Kulturelle Einflüsse auf die Buchmacherei

Die MitarbeiterInnen von Cecosesola wollen ein solidarisches Leben in Barquisimeto aufbauen. Das jüngst erschienene Buch „Auf dem Weg – Gelebte Utopie einer Kooperative“ beschreibt die Geschichte und Struktur dieses Kooperativenverbunds. Im Zuge der Kooperativenbewegung der 60er-Jahre wurde Cecosesola 1967 gegründet. Inwiefern nach 45 Jahren von einem erfolgreichen Beispiel für Basisdemokratie und ökonomische Selbstverwaltung gesprochen werden kann, lässt sich allein an der Anzahl der Unterorganisationen ablesen. Bis zum heutigen Tag arbeiten 85 verschiedene basisdemokratische Kooperativen und Vereine im Dachverband der Cecosesola.

Über Uns

Die kritische Auseinandersetzung mit der westlich-kapitalistischen Kultur nimmt bei Cecosesola eine zentrale Funktion ein. Diese Kultur wird in den Augen der Cooperativistas als eine „der Macht und der Herrschaft“ entlarvt. In Venezuela habe sich über Jahrhunderte eine Mentalität entwickelt, mit der die Menschen in jeder Lebenslage versuchen, für sich als Individuum ihren eigenen Vorteil zu erlangen. Diese allgegenwärtige Kultur des Egoismus versucht Cecosesola zu verlassen und Auswege aufzuzeigen. Zwischenmenschliche Beziehungen, wie z.B.

Problematisches Spielverhalten und Hilfsangebote

Gleichberechtigung und das Miteinander im täglichen Produktionsprozess, stehen in einem absoluten Kontrast zur materialistischen Welt außerhalb der Kooperative. Gleichberechtigte Kommunikation und der Abbau von Hierarchien schaffen ein Klima des harmonischen, einheitlichen Miteinanders in der Organisation. Entscheidungen werden in Versammlungen im Konsens getroffen. So fanden im letzten Jahr insgesamt 3000 wöchentliche Treffen der einzelnen Kooperativen und Projekte innerhalb des Dachverbandes statt. Groß- und Kleinprojekte werden in diesen ständigen Versammlungen beschlossen. Mit Hilfe von Krediten konnten 128 Busse für die SCT gekauft werden, die mit ihren niedrigen Ticketpreisen den privaten Unternehmen Konkurrenz machte.

Buchmacherei im Berliner Nachtleben

Konflikte im sozialen Miteinander? Und wie funktioniert die Horizontalität in der Praxis, insbesondere gegenüber Außenstehenden oder in politischen Netzwerken? Wenn es keine Repräsentation durch einzelne Personen gibt – welche Alternativen haben die Kooperativistas entwickelt? Nach dem Wenigen, was ich bisher von Cecosesola wusste, hatte ich viele Fragen. Beim Lesen war ich hin und her gerissen zwischen der Sehnsucht nach einem Zusammenhang, der über eine sachliche Zusammenarbeit hinaus die ganze Person fordert, und dem Gruseln vor so viel Enge.

Die Geschichte der Buchmacherei in Berlin

Nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich mehr über die Kooperative und habe noch mehr Fragen. Darum freue ich mich sehr auf die Lesereise der Kooperativistas und bin gespannt auf ihre Antworten und den Austausch mit ihnen. Übrigens scheint es nur ein Gerücht zu sein, dass Cecosesola von Tupamaros gegründet wurde. Im Buch findet sich kein Hinweis darauf, und meine Nachfrage ergab: „Ich habe heute vorsichtshalber nochmal nachgefragt hier bei uns - vor allem Compañeros und Compañeras, die schon von Anfang an dabei sind - ob an der Tupamaro-Geschichte etwas dran ist. Zum Leidwesen von möglichen Tupamaro-Sympathisanten muss ich jedoch feststellen, dass eine solche Verbindung nie bestanden hat, geschweige denn in der Gründung von Cecosesola eine Rolle gespielt hat.“ (Mail von Jorge Rath vom 01.03.2012).

Stalinismus - eine Sackgasse im Labyrinth der Geschichte

Der Übersetzerin und den HerausgeberInnen dieses Buches gebührt ein großes Dankeschön dafür, dass sie die teilweise doch eher ungewöhnlichen Herangehensweisen und Erfahrungen aus Cecosesola einem deutschsprachigen LeserInnenkreis erschlossen haben. Cecosesola hat unseren Begriff vom Machbaren verändert“, so die HerausgeberInnen im Vorwort zum Buch über den bemerkenswerten Kooperativenverbund in der Millionenstadt Barquisimeto im Westen Venezuelas. Einzigartig an Cecosesola (Central Cooperativa de Servicios Sociales Lara), dem „Dachverband für soziale Dienstleistungen“ ist, dass er sich politisch neutral im heutigen Venezuela versteht. In der jüngsten Vergangenheit ließ sich der Kooperativenverbund weder von Hugo Chávez’ Projekt des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ vereinnahmen, noch bet wetten bundesliga absteiger unterstützte er die Opposition. Aber auch mit den Behörden kam es zu einem Konflikt, der im Jahre 1980 in einer Enteignung sämtlicher Busse der SCT gipfelte.

Die Rolle von Technologie in der Buchmacherei

Innerhalb des Verbunds werden die einzelnen Aufgaben der MitarbeiterInnen im Rotationsprinzip verteilt. Die Löhne sind einheitlich, eineN ChefIn gibt es nicht. Das erste Projekt der Cooperativistas war kurz nach der Gründung ein Beerdigungsinstitut. Dies war nötig, da es Ende der 60er-Jahre für viele Menschen in Barquisimeto unerschwinglich war, ihren verstorbenen Angehörigen ein würdevolles Begräbnis zu ermöglichen. 17 000 Familien Mitglied in diesem Projekt, das zusätzlich mit einer Sterbeversicherung verbunden ist. Nach einer Entscheidung des Innenministers bekam Cecosesola nach einigen Monaten die Busse zurück.

Die Bedeutung von Buchmacherei in Berlin

Wichtig sind vor allem die vielen Versammlungen und Gespräche. Dabei bildet sich nach und nach ein gemeinsames Bewusstsein heraus, so dass für eine Konsensfindung oft gar keine Abstimmung mehr vorgenommen wird. Es kann sogar „eine einzelne Person eine Konsensentscheidung treffen“ (Seite 86), verantwortungsbewusst und anhand gemeinsam entwickelter Kriterien. Was erstmal irritiert, erschließt sich vielleicht aus einer Erfahrung, die wir eher von esoterischen Gruppen erwarten würden: „Manchmal brauchen wir nicht einmal mehr darüber zu reden, um zu wissen, was wir alle denken. Sollten wir tatsächlich ein kollektives Denken entwickeln können, eine Art 'kollektives Gehirn', wenn wir gegenüber den anderen Respekt entwickeln und die Angst verlieren?“ (Seite 97) Das Kapitel „Auf dem Weg zu einem kollektiven Gehirn?“ beschreibt dann nochmal genauer, wie aus „formalen Versammlungen … Orte der Begegnung“ werden.

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Es gibt keine hierarchischen Strukturen, alle GeschäftsführerInnen, AbteilungsleiterInnen etc. wurden abgeschafft. Die Kooperativistas treffen sich sehr häufig und in verschiedensten Konstellationen, nicht in erster Linie um sachliche Fragen zu diskutieren oder Entscheidungen zu treffen, sondern vor allem, um sich über über ihre Sichtweisen und Empfindungen auszutauschen. Jede und jeder kann fast jederzeit an einer Versammlung teilnehmen. Diese Versammlungen sind auch offen für Außenstehende, es gibt keine Leitung oder Moderation.

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Die Diskussionen verlaufen oft eher informell und sprunghaft. Die Entwicklung solidarischer Beziehungen untereinander und mit den Menschen im Umfeld steht an erster Stelle. Gelingende menschliche Beziehungen bringen nach den Erfahrungen von Cecosesola nicht nur mehr Lebensfreude, sondern auch wirtschaftlichen Erfolg. Die namenlosen AutorInnen betonen, dass Cecosesola kein Modell ist, und dass jede Gruppe ihren eigenen Weg finden muss. Sie bieten nichts an, was mit strukturierten und vordefinierten Methoden der Gruppenbildung wie zum Beispiel Community Organizing oder Transition Towns vergleichbar wäre. Doch weil zwei Drittel der ehemals fahrtüchtigen Busse demoliert worden waren, musste die SCT ihren Betrieb einstellen. Dem gesamten Kooperativenprojekt der Cecosesola drohte damit das finanzielle Aus. Etwa zur selben Zeit schuf sich Cecosesola ein weiteres finanzielles Standbein mit karitativem Hintergrund: drei Gemüsemärkte in den einkommensschwächsten Vierteln von Barquisimeto.

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Hier werden Obst und Gemüse zum Kilo-Einheitspreis verkauft, und auch andere Lebensmittel (wie Brot, Vollkornnudeln, Getreideflocken, Tomatensauce, Kräuter, Gewürze, Honig).

Rechtliche Aspekte der Buchmacherei

Sie wenden anscheinend auch keine Kommunikationsmethoden wie zum Beispiel Themenzentrierte Interaktion (TZI) oder Gewaltfreie Kommunikation (GFK) an. Stattdessen beschreiben sie ihre Gruppenprozesse von einer viel grundsätzlicheren Basis her. Vieles erinnert an fundamentalistische Ansätze alternativer Ökonomien der 1970er/80er Jahre: Der Bedarfslohn, die Rotation, die Ablehnung jeder Leitungs- oder auch nur Koordinierungsfunktion und Diskussionen ohne Ende. Ausnahmen – keine Namen von AutorInnen genannt sind, erinnert an den subversiven Charme alter Zeiten. Allzu oft wurde damals jedoch die Erfahrung gemacht, dass unter der ungeregelten Oberfläche gesellschaftliche Dominanzen als informelle Hierarchien umso wirksamer wurden, je stärker sie tabuisiert waren.

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Ich möchte mir nicht anmaßen, nachdem ich das Buch gelesen habe, eine realistische Einschätzung des Projekts Cecosesola abgeben zu können. Aber ich habe den Eindruck, dass sich dort trotz einiger Ähnlichkeiten zu früheren selbstverwalteten Betrieben und Projekten möglicherweise eine andere Dynamik entwickelt hat. Zum einen ist das Projekt allein von der Größe her kaum vergleichbar. Zum anderen scheint mir der Ansatz, den Organisierungsprozess nicht ausgehend von ideologischen Ansprüchen zu gestalten, sondern die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Mittelpunkt zu stellen, ein deutlich anderer. Wurden konkrete Methoden entwickelt, mithilfe derer die gemeinsamen Prinzipien umgesetzt und Erfahrungen innerhalb der komplexen kooperativen Strukturen vermittelt werden?

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Und wieviel Raum bleibt bei solcher Einigkeit und angesichts dieser Intensität eines Wir für dissidente Auffassungen und Empfindungen? Werden abweichende Meinungen wirklich offensiv eingeladen, willkommen geheißen und als Bereicherung erlebt? Wie wird Vorsorge getroffen, dass dieses Wir – vor allem bei einem unausgesprochenen Konsens – nicht in eine repressive Atmosphäre umkippt, in der einige Wenige sagen wo es lang geht, und alle anderen sich dem schweigend unterordnen? Wie gehen die Kooperativistas damit um, dass die Fähigkeiten, sich in Versammlungen zu äußern und andere von der eigenen Position überzeugen zu können, unterschiedlich verteilt sind? Welche Rolle spielen Sympathien und Freundschaften bzw.