Online-Casinos: Warum richten sich DrückGlück, Wunderino & Co. nur an Spieler in Schleswig-Holstein?

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Wer diese Websites ansteuert, erfährt zum Beispiel: „Diese Spieleplattform ist nur für Bewohner bet sportwetten bonus vergleich von Schleswig-Holstein.“ Wer aber nach „Drück Glück“ oder „Wunderino“ googelt, landet auf einer deutschsprachigen Unter-Seite der .com-Domain – außerhalb des Zugriffsbereichs der hiesigen Behörden.

⁉️ FAQs

Um welche Unternehmen es sich handelt, geht aus der Meldung nicht hervor. In der Praxis bedeutet dies, dass beide Anbieter nicht mehr im saarländischen Teil des World Wide Web für „nicht erlaubnisfähiges öffentliches Glücksspiel“ werben dürfen. Zur Begründung verweist die LMS auf eine vorgebliche Zusage Schleswig-Holsteins, für eine Begrenzung der Werbung sorgen zu wollen. Denn die zurückliegenden Wochen und Monate vermitteln den gegenteiligen Eindruck: Bei Privat- und Nischen-Sendern – von N-TV bis Sport1 – läuft mehr TV-Werbung für Online-Casinos denn je. Die LMS sorgt sich insbesondere um Kinder und Jugendliche, zumal die Werbung zu allen Tageszeiten geschaltet wird.

Vorgaben für Glücksspielwerbung

„Die LMS hat sich daher entschlossen, Schritte zu ergreifen, damit über schleswig-holsteinische Alleingänge unter der Geltung des aktuellen Glücksspielstaatsvertrages nicht das Ziel der Glücksspielsuchtbekämpfung gerade auch in Corona-Zeiten massiv gefährdet wird“, kündigt LMS-Direktorin Ruth Meyer an. Die Bundesländer haben sich auf einen neuen Glücksspiel-Staatsvertrag verständigt, der im kommenden Jahr in Kraft treten soll und just die beanstandete Werbung für Online-Poker und -Casinos bundesweit zulässt. Allerdings sieht das neue Regelwerk auch Werbebeschränkungen sowie Auflagen zur Suchtprävention vor, beispielsweise Einzahlungs-Limits. Dem politischen Druck haben sich offenbar bereits marktführende Zahlungsdienstleister gebeugt: Nach einem NDR-Bericht hat Kreditkartenanbieter Visa seine Partnerbanken angewiesen, dass sie keine Zahlungen für illegale Online-Casinos mehr abwickeln dürfen. Das federführende niedersächsische Innenministerium ist laut NDR mit 20 Dienstleistern im Gespräch. Dort können auch Nutzer außerhalb Schleswig-Holsteins zocken, und zwar mit Echtgeld.

  • E-Mail-Marketing mit personalisierten Wettvorschlägen
  • Werbeaktionen an Verkaufsstellen (Bars, Kioske) mit QR-Codes
  • Bewerbung von "Sicherheitswerkzeugen" wie Einzahlungslimits
  • Werbung für die mobile Nutzung ("Wetten von unterwegs")

Geschäftspartner in beiden Fällen ist die Muttergesellschaft mit Sitz auf Malta.

  • Social-Media-Kampagnen mit kurzen, actionreichen Clips
  • Angebote für Neukunden wie "100% Einzahlungsbonus" oder "Wett-Credit"
  • Betonung der einfachen Bedienung der Wett-App
  • Werbung für spezielle Aktionen zu Großereignissen wie der Champions League

Die Mittelmeer-Insel ist für die großzügige Regulierung des Glücksspiel-Wesens bekannt.

Jahr Werbeslogan Hauptkommunikationskanal Besonderheit
2010-2014 "Die Wette lebt" TV & Print Etablierung der Marke im deutschen Markt
2015-2018 "Dein Spiel. Deine Wette." TV & Online-Video Fokus auf Personalisierung und Mobile App
2019-2021 "Tipico - Dein Sportwettenanbieter" Social Media & Influencer Stärkere Integration von Live-Wetten
2022-heute "Verantwortungsvoll gewinnen" Omnichannel (TV, Online, OOH) Starker Fokus auf Responsible Gambling

Der Vorgang stößt auf zunehmende Kritik befreundeter Behörden: Laut Norddeutschem Rundfunk (NDR) hat die Hamburger Glücksspiel-Aufsicht die Kollegen in Kiel in forschen Worten aufgefordert, die bundesweite TV-Werbung zu unterbinden.

📞 Tipico Kundenservice

Hintergrund dieser wundersamen Floskel: Schleswig-Holstein ist das einzige Bundesland, das bis auf Weiteres Online-Glücksspiel-Genehmigungen erteilt. Zwölf Anbieter besitzen derzeit eine solche Lizenz. Abgesehen von dieser Ausnahme ist Online-Glücksspiel in Deutschland grundsätzlich illegal. Fundamentale Fortschritte mit Blick auf Spielerschutz, Suchtprävention und nicht zuletzt Steuereinnahmen versprechen sich Branche und Bundesländer von einer Reform des zugrundeliegenden Glücksspiel-Staatsvertrags, der allerdings erst Mitte 2021 in Kraft treten soll. Update vom 22.

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Januar 2020: Laut dpa haben sich die Bundesländer auf eine Reform des Glücksspiel-Staatsvertrags verständigt. Was sich konkret ändert (und zwar bundesweit), erfahren Sie in dieser Zusammenfassung. Update vom 5. Dezember 2019: Kaum eine Woche vergeht, ohne dass neue Anbieter von Casino-Portalen mit flächendeckender TV-Werbung aggressiv um Kunden buhlen. Neu auf dem Markt ist zum Beispiel Wildz: Analog zu anderen Betreibern wird im Werbespot Domain Wildz.de beworben – dort sind ausschließlich kostenlose, anmeldefreie Spiele ohne Geldeinsatz zu finden. Das Land Schleswig-Holstein verteidigt das Vorgehen und will daran festhalten – mit Verweis auf Jugendschutz und Suchtprävention. Nur mit legalen Angeboten könne man den prosperierenden Online-Glücksspiel-Grau- und Schwarzmarkt in den Griff bekommen – und natürlich an Steuereinnahmen partizipieren.

Was ist journalistisch-redaktionelle Gestaltung?

Auch der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) hat sich zuletzt gegenüber den Ländern für eine stärkere Regulierung stark gemacht, um dem Grau- und Schwarzmarkt einen Riegel vorzuschieben. Update vom 19. September 2019: Laut dpa-Meldung hat sich Schleswig-Holsteins Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP zusammen mit der Opposition der SSW auf eine einheitliche Position zum Thema Glücksspiel verständigt. Demnach will sich das Bundesland für eine staatliche Regulierung und Überwachung des Online-Glücksspiel-Markts einsetzen – auch, um Betrug und Geldwäsche zu unterbinden. Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) wird mit den Worten zitiert, es sei Pflicht der Politik, den legalen entgeltlichen Spielkonsum „auf einen angemessenen Umfang zu beschränken“.

»Man muss rasch handeln können«

Meldung vom 16. September 2019: Wer es versäumt, rechtzeitig aus TV-Werbepausen herauszuzappen, entkommt ihnen nur schwerlich: Spots, die für Online-Casinos wie „Wunderino“ oder „DrückGlück“ werben. Der Deal: 10 Euro einzahlen – mit 50 Euros spielen. Off-Sprecher und Text weisen pflichtschuldig darauf hin, dass sich das Angebot nur an die etwas mehr als 2 Millionen volljährigen Spieler in Schleswig-Holstein richtet – nicht aber an den Rest der Republik. Der Grund für diese außergewöhnliche Klausel: Schleswig-Holstein ist das einzige Bundesland, das bis auf Weiteres Online-Glücksspiel-Genehmigungen erteilt. Kommt es zu einer Liberalisierung des Online-Glücksspielmarkts, hätte dies auch Auswirkungen auf die deutsche Computerspiele-Industrie. Bislang müht sich die Entwickler-Landschaft um eine scharfe Abgrenzung zum Glücksspiel-Wesen, nicht nur mit Blick auf die umstrittenen Lootboxen. So hat der Branchenverband BIU (inzwischen: Game) die Mitgliedschaft einer Tochter-GmbH des Automaten-Riesen Gauselmann rückabgewickelt.

  • Fernsehwerbung in den Halbzeitpausen von Fußballübertragungen
  • Betonung von Sicherheit und Seriosität durch Lizenzeinblendungen
  • Werbung für "Sonderwetten" zu nicht-sportlichen Ereignissen
  • Push-Benachrichtigungen der App zu Spielbeginn mit Quoten

Gleichwohl gibt es eine Reihe von Unternehmen, die schon jetzt im schmalen Fenster zwischen Gaming und Gambing aktiv sind, etwa der Hamburger Spielehersteller Whow Games: Statt Geldpreisen werden Ingame-Chips und geldwerte Sachpreise (Spielkonsolen, Notebooks, Tablets) ausgelobt. Im Dezember 2018 wurde außerdem das Berliner Mobilegames-Studios Wooga vom israelischen Anbieter Playtika („Caesars Casino Online“, „Slotomania“, „Poker Heat“) übernommen.

Der Launch der Kampagne

Zwölf Lizenznehmer listet die Website der Landesregierung derzeit, darunter bekannte Marken wie Pokerstars, Merkur, Löwen Play und Tipico (respektive deren Auslands-Töchter). Die deutsche Rechtslage ist eindeutig: Ein Staatsvertrag (GlüStV) verbietet das „Veranstalten und Vermitteln öffentlicher Glücksspiele im Internet“. Die sechzehn Bundesländer streiten seit Jahren um eine grundlegende Glücksspiel-Reform, explizit mit Blick auf Online-Angebote und Apps. Die schwarz-gelb-grüne Landesregierung von Schleswig-Holstein hat mit den Stimmen von FDP, AfD und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) die Ausnahmeregelung bis zum Ende der Laufzeit des derzeitig gültigen Staatsvertrag im Juni 2021 verlängert. Das Problem: Offiziell gilt die Zulassung nur für die im TV beworbenen Angebote wie Drückglück.de und Wunderino.de. Mit dem Ende der nationalen Ligen rückt das absolute Sommerhighlight des Jahres in großen Schritten näher: Die WM 2026 steht vor der Tür! Dessen ist sich auch Tipico bewusst und passend zu dem Fußball-Höhepunkt greift der deutsche Wettanbieter nun in die Trickkiste und überrascht seine Kunden mit einem sensationellen WM-Special. Denn neben Tipico Quotenboosts, möglichen Gratiswetten und weiteren Wettboni erwarten euch tägliche Überraschungen, die sich hinter sechs Bällen verbergen. Wie ihr an der Aktion teilnehmt, wann sie verfügbar ist und welche weiteren Informationen von Tipico zu beachten sind, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Während das WM Eröffnungsspiel 2026 erst am 11.

Produkt/Aktion Beschreibung Werbeclaim Plattform-Schwerpunkt
Neukundenbonus 100% Bonus auf erste Einzahlung "Starte mit mehr Spielgeld!" TV, Vergleichsportale
Live-Wetten Wetten während des Spiels "Die Spannung live mitnehmen." TV, Social Media
Quoten-Boost Erhöhte Quote auf ausgewählte Tipps "Deine Quote, unser Boost!" App-Push, E-Mail
Tippgemeinschaft Gemeinsames Tippen mit Freunden "Gemeinsam mehr gewinnen." Social Media, App

Juni über die Bühne geht, beginnt die Tipico-Aktion bereits am 2. Juni.

FAQ zum Tipico Quotenboost

Update vom 20. April 2020: Dürfen Spielhallen während der Corona-Krise öffnen? Nein, hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in der vergangenen Woche entschieden. Weil Spielotheken geschlossen bleiben müssen, intensivieren Online-Casinos spürbar die TV- und Online-Werbung. Besonders umtriebig: Mr Green, DrückGlück und Megapixel Entertainment, das in Deutschland unter den Marken „Wunderino“ und „Hyperino“ auftritt.

🧩 Die Bonus Bedingungen

Besonders aggressiv wird derzeit für Hyperino geworden: Scooter-Frontmann H. P. Baxxter trommelt für die Website mit dem Slogan „Dein Casino ohne Schnickschnack“. Analog zu anderen Angeboten lockt Hyperino mit Freispielen. Wenngleich bundesweit geworben wird, gilt das Angebot vorgeblich „nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein“. Damit habt ihr bereits im Vorfeld der Endrunde genug Zeit um mit dieser sensationellen Promotion warm zu werden.

Warum gerade Kahn? – Image, Werte, Wirkung

Die Website wird von einem Unternehmen mit Sitz in Gibraltar betrieben. Gleichzeitig bewirbt der Spot mit dem tanzenden Gorilla natürlich auch die Marke „Wildz“. Wer stumpf nach „Wildz“ googelt, wird schon auf der ersten Treffer-Seite fast ausschließlich auf die zugehörigen .com-Domains verwiesen – inklusive klassischer Spielautomaten, Roulette, Blackjack und so weiter. Auf der Startseite des deutschsprachigen Portals werden Freispiele und Boni für die Ersteinzahlung angepriesen. Weil die .com-Portale der maltesischen Glücksspiel-Aufsicht unterliegen, haben die deutschen Behörden keine Handhabe.

Quotenboost bei Tipico: Beispiel

Online-Glücksspiel ist in Deutschland illegal – einzig Schleswig-Holstein erteilt Lizenzen, die allerdings nur für Bewohner dieses Bundeslands gelten. Dies ist auch der Grund, warum Anbieter wie Wunderino oder DrückGlück in ihren bundesweit ausgestrahlten TV-Spots auf diese Einschränkung hinweisen (müssen). Update vom 4. Dezember 2019: Geht es nach den Vorstellungen der Bundesländer, soll der Online-Glücksspielmarkt komplett unter staatliche Aufsicht gestellt werden. Das berichtet die FAZ unter Berufung auf einen Entwurf der CDU-geführten NRW-Staatskanzlei. Die Nutzer des Bookies erhalten entweder per E-Mail oder direkt auf der Website des Wettanbieters eine Einladung zur Aktion „WM-Pick“. Die einzige Voraussetzung für die Teilnahme an diesem WM-Angebot ist eine beliebige Einzahlung ab dem 25.05.2026.